Claudia Freyer / Illustratorin & Schriftstellerin
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Was Sie schon immer wissen wollten

An dieser Stelle habe ich einige der Fragen zusammengetragen, die mir immer wieder gestellt werden. Meine Antworten geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Here we go:

1. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Über das Lesen. Und zum Lesen über die Langeweile. Im Ernst: Ich musste mit zwölf wegen einer Lungenentzündung anderthalb Monate im Bett herumlungern. Und was macht man da den ganzen Tag, wenn man — wir schreiben das Jahr 1978 — keine elektronischen Spielzeuge zur Hand hat? Richtig: lesen. Früher hatte ich das nur sporadisch oder gezwungenermaßen getan. Deutsch war nicht gerade mein stärkstes Fach. Aber dann entdeckte ich die fantastischen Geschichten von Edgar Allan Poe. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war es um mich geschehen. Da gab es eine Welt, in die ich eintauchen, in der meine Fantasie sich austoben konnte. In dieser Welt war ich frei; alles war möglich und erlaubt. Jetzt konnte ich mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören. Und irgendwann wollte ich das, was in meinem Kopf stattfand, auf Papier bringen. Das Schreiben war sozusagen die logische Konsequenz aus der Faszination für Bücher und meiner überbordenden Fantasie.

2. Was bedeutet Ihnen das Schreiben?
Freiheit. Herausforderung. Flow!

3. Was bedeutet Ihnen das Illustrieren?
Freiheit. Herausforderung. Flow!

4. Wie kommen Sie zu Ihren Ideen?
Die Ideen kommen zu mir, einfach so, manchmal im Traum, manchmal unter der Dusche oder während eines Gesprächs. Meistens beschäftigt mich ein Thema, und mein Unterbewusstsein kaut so lange darauf herum, bis irgendwann eine Idee dabei herauskommt, die ich dann in einer Geschichte verarbeiten muss. Ja, muss. Denn wenn die Idee erst einmal da ist, verfolgt sie mich (unter Umständen jahrelang), bis ich sie endlich von der Leine und unter die Leute lasse. Ach ja, ganz wichtig: Ich schreibe meine Ideen auf. Sofort. Immer. Sonst sind sie weg.

5. Was ist für Sie interessanter: Kinderbuch oder Erwachsenenbuch?
Diese Frage ist für mich nicht relevant. Wenn eine Idee da ist, weiß ich, ob sie für ein Kinderbuch taugt oder eher etwas für Erwachsene ist. Schlussendlich will ich (und wollte ich schon immer) Geschichten erzählen, egal ob mit Bildern oder Worten. Deshalb sieht auch jedes meiner Bücher anders aus. Der Inhalt — die Idee — bestimmt die Form, nicht umgekehrt. Das ist (für mich) viel spannender, als immer nur das gleiche Genre zu bedienen. So kann ich ständig Neues ausprobieren, kann Stilmittel, Bildsprache oder Ausdruckweise verändern und hin und wieder auch mal grandios scheitern.

6. Gibt es bestimmte Themen, die sie besonders interessieren?
Klar gibt es die. Aber es sind so viele, dass ich sie jetzt nicht alle aufzählen werde. Hier die wichtigsten: Außenseitertum, weil ich mich selbst immer als Außenseiterin gefühlt habe; alles, was mit unserem Denken und dem, was es beeinflusst, zu tun hat; die dunkle Seite des Daseins; der Einfluss von Übernatürlichem oder Unverständlichem auf unser Leben; alles, was speziell ist, durchgeknallt oder anders.

7. Warum sind Sie Self-Publisherin?
Das hängt mit Nr. 5 zusammen. Verlage, egal ob sie Bilderbücher oder Belletristik herausbringen, wollen Bücher, die in ihr Programm passen. Also Bücher, die sich am besten klar in ein Genre einordnen lassen und den Mainstream bedienen. Experimente sind wenig gefragt, weil zu risikobehaftet. Zwei Jahre lang bemühte sich mein Agent (ja, ich hatte einen), meinen Wissenschafts-Thriller an einen Verlag zu bringen, vergebens. Zu viel Science-Fiction. Und nachdem ich zum x-ten Mal zu hören bekommen hatte, dass ich zwar toll schreiben/zeichnen kann, aber mein Thema/meine Bildsprache nicht ins Verlagsprogramm passt, weil zu komplex, zu speziell, zu anspruchsvoll, zog ich die Reißleine. Warum darauf warten, dass irgendein Verlag mich entdeckt? Wo ich heutzutage meine Bücher doch so einfach als Book-on-Demand oder E-Book herausbringen kann, ohne finanzielles Risiko und frei von einengenden Vorgaben. Und der Marktanteil der Self-Publisher jedes Jahr kräftig wächst, auch in Deutschland. Deswegen Self-Publishing.

8. Sind Bücher von Self-Publishern schlechter als die von Verlagen?
Auch beim Bücher schreiben gilt: Kunst kommt von Können. Leider gibt es Immer wieder Werke von Self Publishern, deren Qualität miserabel ist. Vor allem, was die Rechtschreibung betrifft, allerdings nicht nur dort. Eigentlich sollte es die Regel sein, dass jemand, der sich mit der deutschen Sprache auskennt, das Manuskript vor der Veröffentlichung liest. Vielleicht ein befreundeter Lektor/Korrektor. Oder ein Kumpel aus der Schreibgruppe. Oder ein versierter Betaleser. Hat man so jemanden nicht im Bekanntenkreis, muss man diese Dienstleistung einkaufen. Das kostet Geld. Viele Autoren, besonders die, die ganz am Anfang stehen, wollen dieses Geld nicht ausgeben, weil sie häufig ein geringes Budget haben. Doch das rächt sich. Meistens. Mal ganz ehrlich: Wenn ich will, dass die Leser mein Buch weiterempfehlen, dann sollten nicht schon auf der ersten Seite fünf Rechtschreibfehler auftauchen oder sich innerhalb eines Kapitels ständig die Erzählperspektive ändern, sodass der Leser gar nicht mehr mitkommt. Das ist einfach miserables Handwerk und wird in der Regel durch schlechte Rezensionen bestraft! Was für die Verkaufszahlen nicht gerade förderlich ist. Also ist jeder für Lektorat/Korrektorat ausgegebene Euro gut investiertes Geld. Viele Autoren haben das längst begriffen und so sind die meisten Bücher von Self-Publishern besser als ihr Ruf. Was sich mittlerweile auch an den Verkaufszahlen ablesen lässt: Erst kürzlich war zum ersten Mal das E-Book eines Self Publishers bei Amazon auf Rang eins der (hauseigenen) E-Book-Bestsellerliste. Qualität setzt sich durch. Natürlich ist es auch hier so, dass, wer den Massengeschmack trifft, mehr umsetzt als jemand, der nur eine bestimmte Nische bedient. Aber heute kann ein Nischenautor sein Buch immerhin veröffentlichen und damit all jene erfreuen, die solche Bücher lesen. Und die gibt es viel häufiger, als gemeinhin angenommen wird. Nur weil die großen Verlagshäuser Nicht-Mainstream-Literatur verständlicherweise ungern ins Programm nehmen, heißt das ja nicht, dass keiner so etwas haben will. Für Nischenautoren ist Self-Publishing daher ein Segen, aber nicht nur für die. Und das nicht zuletzt deshalb, weil sich die Gewinnspannen dabei durchaus sehen lassen können.

9. Wie kann ich das Schreiben lernen?
Wie gesagt: Kunst kommt von Können. Schreiben ist in erster Linie ein Handwerk, das durch Übung geschult wird. Heißt: schreiben, schreiben, schreiben. Hier ist Disziplin gefragt. Wer die nicht besitzt, braucht gar nicht erst anzufangen. Lesen allgemein ist ebenfalls hilfreich. Und speziell dann, wenn es sich um Bücher über das Schreiben handelt. Für die kontaktfreudigen unter den angehenden Schriftstellern: Mitglied werden in einem Autorenforum oder bei einer Schreibgruppe. Fördert die Kritikfähigkeit und hilft, sich weiterzuentwickeln. Außerdem oft eine kostengünstige Alternative zum teuren Lektorat/Korrektorat.

10. Wie kann ich das Illustrieren lernen?
Üben, üben, üben. Seine Umwelt mit offenen Augen beobachten. Sich anschauen, wie andere arbeiten. Neues ausprobieren. Vor Herausforderungen nicht zurückschrecken. Sich die Meinung von Fachleuten zu Herzen nehmen, auch wenn es schwer fällt.

11. Was braucht man, um ein guter Autor/Illustrator zu sein?
Fantasie, Disziplin, Durchhaltevermögen und ein Notizbuch. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, aber vorhanden sein sollten die magischen Vier allesamt, am besten in ausreichender Menge. Der viel beschworene Begriff Talent hat für mich keine Bedeutung. Talent heißt für mich nichts anderes als Fantasie auf einem bestimmten Gebiet.

12. Wann haben Sie gewusst, dass sie Autor/Illustrator werden wollen?
Gute Frage. Geschichten erzählt habe ich mir und anderen, angefangen mit meinem Teddy Mutter Lieschen, seit ich denken bzw. sprechen konnte, also seit ich anderthalb Jahre alt war. Den Beruf Illustrator bzw. Autor ins Auge gefasst habe ich zum ersten Mal mit sieben Jahren. Spätestens mit fünfzehn war mir klar, dass ich etwas Künstlerisches machen musste, alles andere wäre einem Selbstmord gleichgekommen. Doch damit stand ich vor einem Dilemma: Malerei und Schriftstellerei waren brotlose Tätigkeiten, die Aussicht, als Künstler meine Miete bezahlen zu können, eher gering. Auf der Suche nach einem geeigneten Beruf landete ich schließlich bei Grafik-Design und nach dessen Studium in verschiedenen Werbeagenturen. Was interessant, aber auch sehr anstrengend war und meiner Fantasie wenig Spielraum ließ. Meine Geschichten, Romane und Bilderbücher schrieb und zeichnete ich jahrelang nur nebenher. Später wurde wegen meiner veränderten Lebensumstände aus der Neben- dann eine Hauptbeschäftigung.

13. Wie wichtig ist das Recherchieren, wenn man ein Buch schreiben will?
Sehr wichtig. Eigentlich das Wichtigste überhaupt. Nur wer über ein Thema genau Bescheid weiß, kann sinnvoll darüber schreiben. Also: Wer keine Lust auf Recherchen hat, sollte es vielleicht mit Lyrik probieren. Oder mit Texten für Bilderbücher. Wobei … Mag sein, dass es hin und wieder Bücher gibt, die aus dem hohlen Bauch heraus geschrieben werden (können), aber die Regel ist das eher nicht.

14. Durch welche Autoren wurden/werden Sie beeinflusst?
Puh! Das sind eine ganze Menge, hier also nur die wichtigsten in der Reihenfolge, wie sie für mich bedeutsam wurden: Charles Dickens, Alexandre Dumas, ganz besonders Edgar Allan Poe, Anne Golon, Miguel de Cervantes, J.R.R. Tolkien, Marion Zimmer-Bradley, Michael Ende, Oscar Wilde, Friedrich Dürrenmatt, John Steinbeck, Fjodor Dostojewski, Gunther Grass, Isabel Allende, Gabriel García Márquez, Mario Vargas Llosa, Umberto Ecco, Italo Calvino, Peter Hoeg, Tania Blixen, Tennesee Willians, John Irving, Javier Marias, Annie Proulx, Stieg Larsson, Haruki Murakami, Shaun Tan, Ferdinand von Schirach, Hilary Mantel.

15. Durch welche Illustratoren wurden/werden Sie beeinflusst?
Brad Holland, Paola Piglia, Ralph Steadman, Wolf Erlbruch, Heinz Edelmann, Jörg Hilbert, Evelyn Daviddi, Sabine Wiemers, Sybille Hein, Isabel Pin, Lisbeth Zwerger, Shaun Tan, Sabine Willharm, Oliver Jeffers.

16. Was sind Ihre Lieblingsbücher?
Das ändert sich immer wieder mal, aber hier meine momentanen Top-Ten: 1Q84 von Haruki Murakami, Wölfe von Hilary Mantel, Die Liebe in den Zeiten der Cholera von Gabriel García Márquez, Schiffsmeldungen von Annie Proulx, Das Geisterhaus von Isabel Allende, Jenseits von Eden von John Steinbeck, Gottes Werk und Teufels Beitrag von John Irving, Die Eleganz des Igels von Muriel Barbery, Tschick von Wolfgang Herndorf, Die Musik der Wale von Wally Lamb. Bei Kurzgeschichten: alle Geschichten von Edgar Allan Poe, Ferdinand von Schirach, und Annie Proulx, aber hier besonders Brokeback Mountain. Und bei Bilderbüchern: Fundsache von Shaun Tan, Die Werkstatt der Schmetterlinge, illustriert von Wolf Erlbruch, Mia und Tante Milda, illustriert von Sabine Wiemers, Der fabelhafte Bücherfresser von Oliver Jeffers, Der Zauberer von Oz, illustriert von Lisbeth Zwerger, Wenn mein Papa weg ist von Isabel Pin, Das Haus zwischen Himmel und Meer von Anne Herbaut, Tyrannus Saurus Klecks, illustriert von David Roberts, Prinzessin Knöpfchen von Sybille Hein und Garmans Sommer von Stian Hole.

17. Was hat noch Einfluss auf Ihre Bücher?
Ganz eindeutig Filme und hier besonders die folgender Regieseure: Alfred Hitchkock, Peter Weir, Philip Ridley, David Lynch, Ridley Scott, David Fincher, Peter Greeneway, Terry Gilliam, Christopher Nolen, Tim Burton, Francois Truffaut, Claude Chabrol, Jean-Pierre Jeunet, Roman Polanski, Quentin Tarantino, Stanley Kubrick, Martin Scorsese, Ethan und Joel Coen.

18. Was sind Ihre Lieblingsfilme?
Meine augenblicklichen Top-Ten: Big Fish von Tim Burton, Shutter Island von Martin Scorsese, Inception von Christopher Nolan, Blade Runner von Ridley Scott, Pulp Fiction und Django Unchained von Quentin Tarantino, Fight Club von David Fincher, Blues Brothers von John Landis, Brazil von Terry Gilliam, Barton Fink von Ethan und Joel Coen.

19. Wie gehen Sie beim Bücherschreiben/Illustrieren vor?
Da ich nur halbtags arbeiten kann (ich habe einen schulpflichtigen Sohn), muss ich meine Zeit gut einteilen. Kommt mir eine Idee für ein Buch, checke ich zunächst, ob es bereits etwas Ähnliches gibt. Falls nicht, freue ich mich und stürze mich sobald als möglich voller Euphorie in die Arbeit. Bei Romanen sieht das folgendermaßen aus: Zuerst kommt die (Haupt-)Recherche. Sie kann zwischen einem Monat und einem halben Jahr dauern. Nebenrecherchen laufen häufig auch mal parallel zum Schreiben, da hin und wieder Themen auftauchen, die ich nicht auf dem Schirm hatte. Die meisten Infos hole ich mir aus dem Internet und aus Büchern, manchmal frage ich aber auch Leute, die sich mit dem Thema auskennen. Die Zeit der Recherche ist für mich ausgesprochen wichtig, nicht nur, um mich zu informieren, sondern auch, um mich meiner Geschichte von den verschiedensten Seiten zu nähern und sie für mich fassbar zu machen. Habe ich dann ein Gefühl für die Handlung und ihre Figuren entwickelt, erstelle ich ein grobes Konzept, das ich nach und nach immer weiter verfeinere, bis alle offenen Fragen geklärt sind. Jetzt beginne ich mit dem eigentlichen Schreiben. Will heißen: Die eine Hälfte des Tag verbringe ich im Paralleluniversum meiner Geschichte, die andere im Hier und Jetzt. Was mir manchmal einiges abverlangt und hin und wieder zu vergessenen Terminen, schlaflosen Nächten und abwesenden Blicken führt. Je nach dem, wie umfangreich das Werk werden soll oder wie schwierig sich Anspruch und Wirklichkeit in Deckung bringen lassen, kann dieser Zustand ein bis zwei Jahre dauern. Bin ich der Meinung, dass mein Buch nach all dem Schreiben, Umschreiben, Wegwerfen, Neuschreiben und Korrigieren endlich fertig ist, lasse ich es mindestens einen Monat lang liegen und vergesse es. Danach arbeite ich es noch einmal durch. Anschließend bekommen es meine Betaleser. Wenn ich mir deren Anmerkungen zu Herzen genommen und in mein Manuskript eingearbeitet habe, lasse ich es im letzten Schritt von jemandem Korrektur lesen, der sich mit der Deutschen Sprache wirklich gut auskennt.
Bei Bilderbüchern schreibe ich zunächst die Geschichte und teile sie dann sinnvoll in Kapitel auf. Anschließend überlege mir für die einzelnen Kapitel Bilder, die ich in kleinen Scribbles festhalte. Erst wenn ich das fertige Buch in groben Zügen vor meinem inneren Auge sehen kann, fange ich mit der Umsetzung an. Meist beginne ich damit, dass ich das Gerüst der späteren Illustration mit dem Bleistift skizziere und einscanne. Dann fülle ich die Umrisse am Computer mit Leben. In dieser Phase verändern sich die Bilder häufig sehr stark; Komposition, Bildsprache, Farbigkeit — alles wird hinterfragt, geändert, verworfen, neu gemacht. Sind die Illus endlich so, dass ich mit ihnen zufrieden bin, verbinde ich sie in einem Layoutprogramm mit dem Text zu einem fertigen Bilderbuch. Dann geht’s weiter wie beim Roman: Betaleser, Korrektorat.

20. Muss man studieren, um ein guter Autor/Illustrator zu werden?
Viele herausragende Künstler waren/sind Autodidakten. Ein Studium hilft, ist aber nicht zwingend erforderlich, wenn man 1. den unbedingten Wunsch hat, Autor/Illustrator zu werden, 2. eine gute Beobachtungsgabe besitzt, sowie 3. jede Menge Fantasie, 4. ebensoviel Disziplin und 5. Durchhaltevermögen. Mir persönlich hat das Studium viel gebracht, auch die Jahre in der Werbeagentur waren durchaus hilfreich, vor allem bezüglich Disziplin und Durchhaltevermögen.

21. Kann man als Autor/Illustrator viel Geld verdienen?
Nö. Es sei denn, man heißt Frank Schätzing und schreibt Der Schwarm. Oder erschafft die Geschichte Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat. Oder wird Professor für kreatives Schreiben bzw. Illustration. Ehrlich, wer viel Geld verdienen will, sollte nicht Autor oder Illustrator werden. Die Wenigsten können von ihrer künstlerischen Arbeit leben. Also Hand aufs Herz: Ist das Schreiben/Zeichnen wirklich so wichtig? Falls ja: Brotjob suchen und loslegen.

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